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Die WorldSkills 1999 gehören mittlerweilen der Vergangenheit an und Stefan Vogel und ich, Stefan Wiedmer, erinnern uns gerne an die Zeit in Montreal zurück. Zu unserer grossen Freude konnten wir eine Silbermedaille heim­bringen. Hier ein kurzer Bericht zu den zwei Wochen in Montreal: Die ersten drei Tage verbrachten wir Schweizer Kandidaten etwa 80 km nördlich von Montreal, um uns an die Zeitverschiebung zu gewöhnen, uns sportlich zu betätigen und uns mental auf den Wettbewerb vorzu­bereiten. Danach logierten wir in Montreal im Hotel Wandlyn. Als erstes genossen wir bei wunderbarem Wetter eine Stadtrundfahrt. Die 3-Millionen-Stadt beeindruckte mich gewaltig. Die restlichen zwei Tage vor dem Wett­bewerb nutzten wir schliesslich, um unseren Arbeitsplatz mit den eigenen Werkzeugen einzurichten. Am Abend vor Wettbewerbsbeginn wurden die WorldSkills in der Maurice-Richard-Arena eröffnet. Jede Nation präsentierte sich in einem einheit­lichen Anzug und mit der Landes­fahne. Und dann ging es los. Vom 11. bis 14. November fanden im riesigen Olympiastadion die 35. Internatio­nalen Berufsweltmeisterschaften statt. Es kämpften rund 600 Kandidaten aus 35 Nationen in rund 40 verschiede­nen Berufen um die Gold-, Silber­- und Bronzemedaillen. In meinem Beruf als Mechatroniker waren wir 20 Teams. Ich bildete mit Stefan Vogel von der Firma Müller Martini in Zofingen das Team unse­rer Nation. Allen Teams wurden zehn Teilauf­gaben gestellt. Sie be­standen aus den Haupt­gebieten Montage, Inbe­triebnahme, Programmie­ren einer SPS und Fehler­suche. Die Aufgaben wur­den an einer Automations­anlage, bestehend aus drei Festo Schulungsanlagen und einem Mitsubishi-Roboter, getestet. Jede Aufgabe musste so schnell wie möglich gelöst werden. Das schnellste Team erhielt dann die maximale Punktzahl. Zwischen den Aufgaben wurde uns auch Zeit zur Verfügung gestellt, um bei den anderen Berufen vorbei­zuschauen. Es war interessant zu sehen, wie sich die Arbeiten der verschiedenen Berufen während den vier Tagen entwickelt haben. Am Tag nach dem Wettbewerb machten wir einen Ausflug nach Quebec. Zudem hatten wir auch Zeit, uns in Montreal genauer umzu­sehen. Am 17. November folgte dann die grosse Abschlussfeier. Die Spannung war gross und die Überraschung enorm, als die Medaillen vergeben wurden. Das Schweizer Team hat insgesamt 15 Medaillen, 5 Gold-, 6 Silber- und 4 Bronzemedaillen, und zusätzlich noch 12 Diplome er­halten. Bald darauf reisten wir in die Schweiz zurück, und da erwartete uns noch mal eine riesige Über­raschung. Am Flughafen Kloten wur­den wir mit unglaublichem Getöse von unserem Fanclub begrüsst. Anschliessend wurden Stefan Vogel und ich in der Firma Müller Martini und in der Firma Studer herzlich empfangen. So etwas hatten wir noch nie erlebt, geschweige denn erwartet. Es war einfach über­wältigend. Später wurde das Schweizer Team auch von Bundesrat Pascal Couchepin empfangen. Er gratulierte uns zu unseren Erfolgen und dankte auch speziell den Lehrpersonen für die Ausbildung sowie den Experten für die gute Arbeit. Couchepin sprach die grossen Erfolge vor allem dem dualen Berufsbildungssytem zu. Zum Schluss möchte ich der Firma STUDER für die grosse Unterstützung herzlich danken. Ohne diese wäre ein solches Resultat nicht möglich gewesen.

Stefan Wiedmer

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