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Projekt Hathor

Montierte Anlage

Die zwei STUDER Lernenden Fabian Beutler und Remo Strässler, Konstrukteure im vierten Lehrjahr, erhielten im Fach für bereichsübergreifende Projekte den Auftrag eine High-End Musikanlage zu entwerfen und herzustellen. Dazu erhielten die beiden ein Jahr Zeit. Als weiteres Kriterium galt die Spannungsversorgung, welche nicht mehr als 24 Volt betragen durfte. Zudem sollten die einzelnen Elemente der Anlage die Dimensionen von 350 x 350 x 350 mm nicht überschreiten. Ansonsten wurde ihnen viel Handlungsspielraum gewährt. Der Projektstart erfolgte am 21. Januar 2019.

Schon ging es los mit einem Pflichtenheft sowie einem Mindmap, worauf die ersten Ideenskizzen folgten. Die Kostenberechnungen durften auch nicht vergessen werden. Viele Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten kamen dazu, wurden aber auch wieder verworfen. Nach diversen Abklärungen kristallisierte sich das finale Konzept heraus, eine Anlage aus drei aufeinandergestapelten Blöcken. Im untersten ein Autoradio als «Gehirn» und in den oberen beiden je zwei Lautsprecher mit 360° Drehung. Da die Anlage Pyramidenförmig wirkt, hatten sie auch den direkten Bezug zu ihrem Logo, welches die Krone der Ägyptischen Göttin Hathor darstellt (Göttin der Musik).

Ein Lautsprechergehäuse in der Verarbeitung

Ohne die hilfreiche Unterstützung diverser Firmen sowie Klassenlehrer, Werkstattleiter und Ausbildner wäre dieses Projekt wohl kaum gelungen. Gespräche mit Fachexperten halfen ihnen oft bei der richtigen Entscheidung. Einige Fehler schlichen sich natürlich trotz aller Hilfe ein. Bei der Montage fiel beispielsweise auf, dass die Bohrungen im Deckel keineswegs auf die im Gehäuse passten.

« Mit einem Mail und einer kleinen Anzahlung, konnten wir die zwei Deckel jedoch schnell neu Lasern lassen »
meinte Fabian Beutler.

Am beschwerlichsten war die Herstellung der Lautsprechergehäuse, da eine sehr hohe Präzision erforderlich war. Der soziale Druck sei auch nicht zu vernachlässigen, da sie in ihre Konzeptpräsentation einen animierten Teaser eingebaut haben, welcher für grosse Aufmerksamkeit sorgte. Zudem hegten andere Lernende ebenfalls hohe Ansprüche. Trotz alldem Druck haben die beiden jedoch nie an Ihrem Triumph gezweifelt.

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